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Wunde Brustwarzen beim Stillen – Ursachen und was Du tun kannst

Autorenbild: Katrin Wiethoff
Katrin Wiethoff
24. Sept.
3 Min. Lesezeit

Wunde Brustwarzen beim Stillen sind keine Seltenheit – besonders in der ersten Zeit kann die Brust empfindlich reagieren. Schmerzen, kleine Risse oder gereizte Haut können unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb ist es wichtig, nicht nur die Beschwerden zu betrachten, sondern auch herauszufinden, wodurch sie entstehen.


In diesem Ratgeber erfährst Du, welche Ursachen hinter wunden Brustwarzen beim Stillen stecken können, worauf Du beim Anlegen achten solltest und wie Du Deine Brustwarzen zwischen den Stillmahlzeiten vor zusätzlicher Reibung durch BH und Kleidung schützen kannst.


Warum werden Brustwarzen beim Stillen wund?


Gerade zu Beginn der Stillzeit müssen sich Mutter und Baby erst aufeinander einstellen. Wunde oder schmerzende Brustwarzen können dabei unterschiedliche Ursachen haben. Häufig spielen das Anlegen des Babys, die Stillposition oder eine starke mechanische Beanspruchung der Brustwarze eine Rolle.


Auch Reibung und Druck können empfindliche Haut zusätzlich belasten – zum Beispiel durch einen Still-BH, Stilleinlagen oder Kleidung. Daneben kommen weitere Ursachen infrage, die sich nicht immer selbst erkennen lassen.


Wenn Deine Brustwarzen stark schmerzen, offene Stellen entstehen oder die Beschwerden anhalten, solltest Du Dir Unterstützung bei einer Hebamme, Stillberaterin oder medizinischen Fachperson holen. Gerade bei wiederkehrenden Beschwerden lohnt es sich, die Ursache genauer anzuschauen.


Was tun bei wunden Brustwarzen beim Stillen?


Bei wunden Brustwarzen ist es sinnvoll, zunächst nach der Ursache zu schauen. Ein ungünstiges Anlegen oder eine Stillposition, bei der die Brustwarze stark beansprucht wird, kann zum Beispiel immer wieder für Beschwerden sorgen. Eine Hebamme oder Stillberaterin kann dabei helfen, das Stillen gemeinsam anzuschauen und mögliche Ursachen zu erkennen.


Gleichzeitig kannst Du darauf achten, zusätzliche mechanische Belastungen zwischen den Stillmahlzeiten möglichst gering zu halten. Besonders der Kontakt mit BH, Stilleinlagen oder Kleidung kann bei empfindlicher Haut unangenehm sein.


Wichtig: Starke oder anhaltende Schmerzen, offene oder schlecht heilende Stellen sowie andere auffällige Veränderungen sollten fachlich abgeklärt werden.


Brustwarzen zwischen den Stillmahlzeiten vor Reibung schützen


Wenn Brustwarzen empfindlich oder bereits stark beansprucht sind, kann auch der Kontakt mit BH, Stilleinlagen oder Kleidung unangenehm sein. Hier kann es sinnvoll sein, zusätzliche Reibung zwischen den Stillmahlzeiten möglichst zu vermeiden.


ZINLY Zinnhütchen werden zwischen den Stillmahlzeiten im Still-BH über der Brustwarze getragen. Sie bilden eine mechanische Barriere zwischen Brustwarze und Kleidung und schützen so vor zusätzlicher Reibung.


Die ZINLY Zinnhütchen bestehen aus formbarem Reinzinn (≥ 99,9 %), haben eine breite, abgerundete Auflagefläche und sind in den Größen Standard und XL erhältlich. Sie werden in unserem Familienbetrieb in Deutschland hergestellt und können wiederverwendet werden.


ZINLY Zinnhütchen sind dabei nicht zur Behandlung der Ursache wunder Brustwarzen bestimmt. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden sollte die Ursache fachlich abgeklärt werden.


Zinnhütchen bei wunden Brustwarzen – was ist wichtig zu wissen?


Bei der Suche nach Möglichkeiten bei wunden Brustwarzen stoßen viele Mütter auf Zinnhütchen oder Silberhütchen. Wichtig ist dabei, zwischen der Ursache der Beschwerden und dem mechanischen Schutz der Brustwarze zu unterscheiden.


ZINLY Zinnhütchen behandeln weder Wunden noch die Ursache wunder Brustwarzen. Ihre Aufgabe ist eine andere: Sie werden zwischen den Stillmahlzeiten getragen und schaffen Abstand zwischen Brustwarze und BH beziehungsweise Kleidung. Dadurch wird die Brustwarze vor zusätzlicher Reibung geschützt.


Gerade deshalb sollte der Schutz durch Zinnhütchen eine fachliche Abklärung nicht ersetzen, wenn Schmerzen, Verletzungen oder andere Beschwerden bestehen.


Häufige Fragen zu wunden Brustwarzen beim Stillen


Was hilft bei wunden Brustwarzen beim Stillen?

Entscheidend ist zunächst, die mögliche Ursache herauszufinden. Dabei können Hebamme, Stillberatung oder eine medizinische Fachperson unterstützen. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, unnötige mechanische Belastungen und Reibung zwischen den Stillmahlzeiten zu vermeiden.

Kann ich mit wunden Brustwarzen weiterstillen?

Ob und wie weitergestillt werden kann, hängt von der Ursache und dem Ausmaß der Beschwerden ab. Bei starken Schmerzen, Verletzungen oder Unsicherheit solltest Du Dir fachliche Unterstützung holen und die individuelle Situation beurteilen lassen.

Wie lange dauern wunde Brustwarzen beim Stillen?

Dafür gibt es keine allgemeingültige Zeitspanne. Wie schnell sich die Situation verbessert, hängt unter anderem von der Ursache und davon ab, ob diese erkannt und behoben werden kann. Bleiben die Beschwerden bestehen oder werden stärker, sollten sie fachlich abgeklärt werden.

Was bringen Zinnhütchen bei empfindlichen oder beanspruchten Brustwarzen?

ZINLY Zinnhütchen werden zwischen den Stillmahlzeiten im Still-BH getragen. Sie bilden eine mechanische Barriere zwischen Brustwarze und Kleidung und schützen die Brustwarze dadurch vor zusätzlicher Reibung. Sie sind nicht zur Behandlung von Wunden oder deren Ursachen bestimmt.

Was ist der Unterschied zwischen Zinnhütchen und Silberhütchen?

Beide werden zwischen den Stillmahlzeiten über der Brustwarze getragen. Unterschiede bestehen unter anderem beim Material, bei der Formbarkeit, der Auflagefläche und den verfügbaren Größen. ZINLY Zinnhütchen bestehen aus formbarem Reinzinn (≥ 99,9 %).

 
 
 

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